Wasser: Die Familie Kluge hat sich für einen Sparduschkopf entschieden, der pro Minute nur noch 7 Liter Wasser durchlässt. Durch den neuen Duschkopf sparen sie 1463 Kilowattstunden Strom im Jahr, da der Durchlauferhitzer weniger Wasser erwärmen muss. Allein das sind fast 497 Euro. Außerdem haben sie sich darauf geeinigt, statt zehn Minuten künftig nur noch sechs Minuten zu duschen. Das erspart ihnen im Jahr 1170 Kilowattstunden Strom.

Die Spülmaschine ist am effizientesten, wenn sie voll ist. So spart eine Familie durchschnittlich 88 Kilowattstunden pro Jahr. Dabei ist es auch ratsam, große Gefäße mit kaltem Wasser und etwas Spülmittel von Hand abzuwaschen. So bleibt mehr Platz in der Maschine für weiteres Geschirr und die ganze Familie kann sich über glänzend sauberes Geschirr freuen.

Thermostat an Wand

Heizung: Durch die neuen Heizungsthermostate, die Anja einstellt, bevor die Familie das Haus verlässt, wird weniger Strom für die Heizung verbraucht. Die herkömmlichen Regler lassen sich leicht gegen program¬mier¬bare Thermostate austauschen. Güns¬tige Modelle gibt’s ab 20 Euro, smarte mit App-Steuerung ab 50 Euro. Durch eine zeit¬weise um 4 Grad nied¬rigere Temperatur sparen die Kluges etwa 7 Prozent Heiz¬energie. Statt bisher 9979 Kilowatt¬stunden im Jahr verbrauchen sie 9343. Die Temperatur in einem Raum um 2 Grad abzu¬senken, mindert die Heiz¬kosten um etwa 7 Prozent. In der schlecht gedämmten Beispiel-Wohnung bringen 20 statt 22 Grad eine Ersparnis von über 151 Euro jährlich. Mit beiden Maßnahmen zusammen sparen die Kluges insgesamt 189 Euro und könnnen so den Planet Erde positiv beeinflussen!

Wäsche: Durch einige simple Tipps können auch Sie Strom und damit bares Geld sparen. Zum Beispiel, indem Sie Ihre Waschmaschine immer voll machen und das Ökoprogramm wählen. Diese Option wäscht zwar länger, aber benötigt dafür niedrigere Temperaturen und verbraucht so insgesamt weniger Strom. Mit 60 Grad waschen Kluges nun nur noch einmal im Monat - hygieinisch ist das allemal. So sparen sie circa 23 Euro im Jahr. Ebenso wandert die Wäsche bei dieser Familie ganz oldschool auf die Leine - das geht übrigens auch prima im Frühjahr und Herbst sowie im Winter bei Minusgraden. Das spart 112 Kilowattstunden Strom pro Jahr, was ungefähr 38 Euro entspricht. Sollte die Wäsche doch in den Trockner wandern, wird sie vorher gut geschleudert - so ist sie anschließend schneller fertig. Mit dem höheren Schleudergang reduzieren Kluges weitere 45,5 Kilowattstunden Stromverbrauch, also etwas mehr als 15 Euro jährlich.

Kühlschrank: Wenn der Kühlschrank weniger arbeiten muss, verbraucht er auch weniger Strom. Durch das Transportieren der Lebensmittel in einer Kühltasche nach Hause kann man den Kühlschrank entlasten. Beim Einräumen ist es besser, die Tür offenzulassen, anstatt sie für jedes Lebensmittel einzeln aufzureißen. Getränke lassen sich im Keller oder auf dem Balkon vorkühlen und sollten nur komplett abgekühlt in den Kühlschrank kommen.

Kochen: Es gibt einige einfache Möglichkeiten, um beim Kochen Energie zu sparen. Wasser im Wasserkocher zu erhitzen, ist beispielsweise günstiger als auf der Herdplatte – das kann jährlich bis zu 29 Euro sparen. Ähnlich sparsam ist ein Induktionsherd ohne Boostfunktion. Oder man kocht das Gemüse im Schnellkochtopf. Bei Kartoffeln spart das 56 Prozent Energie, verglichen mit einem herkömmlichen Kochtopf. Beim Backofen ist mit der Umlufteinstellung eine kleine Ersparnis möglich. Und: Bei vielen Gerichten muss man den Ofen nicht vorzuheizen. Stellt man ihn zehn Minuten früher ab, nutzt er die Restwärme zum Garen und man kann so etwas Energie sparen.

Fernbedienung und TV

TV / Internet: Der Fernseher ist heutzutage in vielen Haushalten ein fester Bestandteil und begleitet die Menschen bei der Freizeitgestaltung. Dabei sollte allerdings nicht außer Acht gelassen werden, dass dieses Gerät auch einen hohen Stromverbrauch hat. Wer hier bewusst auf den Stromverbrauch achtet, kann jedes Jahr bis zu 7,3 Kilowattstunden sparen. Dazu empfiehlt es sich unter anderem die Helligkeit des Fernsehers herunterzuregeln und diesen vollständig auszuschalten, anstatt ihn im Standby zu lassen. Ein weiterer Tipp um den Stromverbrauch zu minimieren ist es den Fernseher nur laufen zulassen, wenn man ihn wirklich benötigt und falls vorhanden die WLan-Funktion auszuschalten.

An den Router hat Anja Kluge eine Zeit­schalt­uhr gesetzt, damit sich das Gerät nachts abschaltet. Sind die Kluges verreist, stellen sie den Router komplett ab und sparen damit weitere 6,8 Kilowatt­stunden. Die Gesamt­ersparnis liegt knapp über 10 Euro. 

Staubsaugen: Durch das Herunterdrehen seines alten Staubsaugers auf 900 Watt, spart Ronny jährlich 31 Kilowattstunden ein. Dies entspricht einer pro Stunde Saugen pro Woche.

Licht: Durch den Austausch der alten Glühbirnen in Haushalten gegen LED-Lampen lohnt es sich nun finanziell, das Licht kurz auszumachen. Dies spart nicht nur Stromkosten, sondern ist auch umweltfreundlicher.